Das Tuk-Tuk macht Summ-Summ

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Das Tuk-Tuk macht Summ-Summ

Mit einem Solar Tuk Tuk von Indien nach London: Autorikschas sind seit dem Ende des 20. Jahrhunderts eine weit verbreitete dreirädrige Taxiart in Indien. Millionen dieser Fahrzeuge, die wegen des charakteristischen Motorgeräusches auch Tuk-Tuk genannt werden, sind auf den Straßen des Kontinents unterwegs. Der 35 Jährige Autoingenieur Naveen Rabelli hatte bereits 2012 die Idee mit einem selbstgebauten elektrischen „Tuk-Tuk“ 15.000 km von Indien zu den Olympischen Spielen nach London zu fahren.

Mit „etwas“ Verzögerung begann die Reise in seiner indischen Heimatstadt Hyderabad, dann aber erst am 7. Februar 2016. Die Reichweite des mit „second Hand“ Akkus ausgestatteten Fahrzeugs beträgt rund 70 km. Sollte irgendwann der Strom ausfallen, hat Naveen die Möglichkeit, sein Tuk Tuk über 6 Photovoltaik Zellen am Dach aufzuladen, diese liefern bis zu 800W. Bei optimalen Wetter können die Akkus in etwa 8 Stunden wieder komplett aufgeladen werden.

Die Reise lässt sich nur schwer planen, da Naveen oft bestaunt und als Attraktion angehalten wird. Selbst beim Zoll in Bulgarien haben die Beamten vergessen, seinen Reisepass zu stempeln, zu sehr waren sie beschäftigt Fotos und Selfies vom Tuk-Tuk zu machen ;).

Am 31. Juli 2016 erreichte er Österreich. Hier wurde via Facebook schnell eine Gruppe der österreichischen E-Mobilisten und dem Bundesverband Nachhaltiger Mobilität erstellt, die Naveen bei seinem Trip durch Österreich die meiste Zeit in Begleitschutz nahmen und die Community über die Reise am Laufenden hielten.

„Hier in Österreich hatte ich zum ersten Mal einen Konvoi und tolle Unterstützung“ sagte Naveen.

Der ENIO Kollege Thomas Hochreiter begleitete das Tuk-Tuk das eigentlich elektrisch „Summ-Summ“ heißen müsste, am Freitag, den 05.08.2016, von Maria Taferl nach Linz. Die Gemeinschaft der erfahrenen E-Mobilisten Österreichs half dabei mit dem Laden und mit Verpflegung. Ein Treffen mit dem österreichischen Ladestellenhersteller KEBA in Linz wurde ebenfalls organisiert.

Auch Raoul Kopacka, ein Freund von Naveen, der auf einer langen, 6-monatigen Indienreise auch beim Bau des Tuk- Tuk‘s mitgeholfen hat, war als Unterstützer bei der Österreichquerung des Fahrzeugs dabei.

Mit dem Vorbild des zum „Campingwagen“ adaptierten Tuk-Tuks verbrachte auch Thomas Hochreiter eine der Nächte als Begleitfahrzeug im Fahrzeug, im ZOE vermutlich etwas weniger komfortabel.

Mit dabei bei der Begrüßung in Linz war der EMC Austria (Elektromobilitätsclub Austria) und der ZOE Club Austria.

Wer mehr über die umweltfreundliche Reise des originellen Elektrogefährts nachlesen möchte, findet dazu weitere Information unter

https://www.youtube.com/watch?v=yMFk4l-E1rE

http://www.nachrichten.at/anzeigen/motormarkt/motor/Eine-elektrisierende-Reise-von-Indien-nach-London;art111,2310475

https://theta360.com/s/c7civmZyMrcRqHORmIQaf7zPs

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/solargetriebenes-tuk-tuk-abgasfrei-von-indien-nach-england-a-1095463.html

https://www.facebook.com/ProjectTejas
Mehr Infos: http://www.drive-electric.at/products/mit-einem-solar-tuk-tuk-von-indien-nach-london/

 


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