ENERGIE UND LASTMANAGEMENT

Der Vollausbau der E-Mobilität ist kein unlösbares Problem für bestehende Kraftwerke und Netze.

 

Wie das ENIO Energie- und Lastmanagement dazu beiträgt die Netzanschlusskosten um bis zu 90%, und die Stromkosten um bis zu 20% zu reduzieren.

Wenn wir alle derzeit fossil betriebenen Fahrzeuge auf Elektro umstellen ergibt sich ein Mehrbedarf an elektrischer Energie von rund 20%. Diese Energiemenge ist bereits heute ohne zusätzliche Kraftwerke verfügbar, wenn die Ladung  richtig gemacht wird. Das geht durch das ENIO Energiemanagement ohne Komfortverlust für den/die Elektrofahrerin. Die Kosteneinsparungen durch intelligente Steuerung sind enorm.

zum Produkt: Site Controller (Lieferbar ab Q2 2018)

Zuverlässige und effiziente Mobilitätsstromverteilung:

Um den E-Mobilitäts-Kunden die gewünschte elektrische Mobilität zu sichern, sind die E-Fahrzeuge gemäß dem Bedarf der Kunden, seiner Nachfrage mit Energie zu versorgen. Erfolgt die Energieverteilung  für mehrere Ladestellen ungesteuert, und somit ohne Begrenzung der Gleichzeitigkeit, so führt das zu hohen Infrastrukturkosten. Der Netzanschluß muss so ausgelegt werden als ob alle zum selben Zeitpunkt mit voller Leistung laden würden. Geschieht es nämlich zufällig einmal wirklich bricht sonst das Netz zusammen, lokal oder regional. Abhilfe schafft eine intelligente Steuerung der involvierten Ladestationen. Dadurch können mehrere Ziele gemeinsam optimiert werden – Kosten, Zufriedenheit und Umwelt. Mit Energie und Lastmanagement von ENIO ist nicht nur eine netzfreundliche, sondern ebenfalls eine bedarfsorientiert und umweltschonende Durchführung von Ladevorgänge möglich.

Elektrische Energie gibt es genug, es kommt nur auf die Verteilung an.

Eine intelligente Steuerung von Ladevorgängen umfasst die beiden Funktionen „Last- und Energiemanagement“. Dabei kann die intelligente Steuerung einen Ladepunkt alleine oder eine Gruppe von Ladestationen betreffen. Werden zum Beispiel an einem Standort mehrere Ladestationen installiert und über einen gemeinsamen, leistungslimitierten Netzanschluss gespeist, dann können diese zu einer sogenannten Load-Balancing-Site (Lastmanagementbereich) zusammengefasst werden. Die eigentliche Steuerung aller Ladestationen einer Load-Balancing-Site übernimmt dabei der ENIO-Site-Controller. Dieser fungiert darüber hinaus als lokale Schnittstelle zwischen den involvierten Ladestationen unterschiedlichster Hersteller und dem cloudbasierten Ladestellenmanagementsystem ETSweb von ENIO.

Lastmanagement („netzfreundlich“):

Unter dem Begriff „Lastmanagement“ wird eine gezielte Absenkung der Ladeleistung einzelner Ladepunkte bzw. eine anteilige Rücknahme der Ladeleistungen aller aktiven Ladepunkte einer Load‑Balancing-Site verstanden. Hierbei wird das primäre Ziel verfolgt, die Summenleistung aller involvierten Ladestationen stets kleiner gleich einer gegebenen Leistungsgrenze zu halten. Diese Grenze wird z.B. durch das vertraglich vereinbarte max. Ausmaß der Netznutzung oder durch die Belastungsgrenzen div. Netzkomponenten (wie Leitung, Trafo, etc.) gebildet. Sind in der Load‑Balancing-Site ebenfalls andere elektrische Verbraucher enthalten (z.B. Strombezug des Haushaltes), dann können diese über eine kontinuierliche Messung des Gesamtleistungsbezugs erhoben (z.B. mittels Smart Meter) und vom ENIO-Site-Controller berücksichtigt werden. Als Regelstrategie kommen u.a. das „First come, first served“-Prinzip oder eine Gleichverteilung der Ladeleistungen zum Einsatz.

Mit Lastmanagement kann sehr viel erreicht werden aber mit großer Wahrscheinlichkeit sinkt die Zufriedenheit der Benutzer weil man auch langsamer geladen wird wenn man es eilig hat. Günstige Energiepreisphasen können auch nicht genutzt werden und ein reines Lastmanagementsystem kümmert sich auch nicht um die Photovoltaik Anlage am Dach. Dafür gibt es das Energiemanagement. 

Energiemanagement („bedarfsorientiert, umweltschonende und netzfreundlich“):

Das „Energiemanagement“ erweitert die Funktionalitäten des Lastmanagements. Dabei wird nicht nur die verfügbare Leistung auf die Ladestationen der Load‑Balancing-Site verteilt, sondern die benötigte elektrische Energie zum Laden entsprechend bedarfsorientiert, umweltschonend und netzfreundlich verschoben. Je nach Gegebenheiten und dem individuellen Anwendungsfall werden PV-Anlagen, stationäre Speicher oder weitere steuerbare Lasten vom ENIO-Site-Controller berücksichtigt und der Energiefluss optimiert durchgeführt.  Eine Priorisierung von Ladevorgängen erfolgt entsprechend dem aktuellen Bedarf einzelner Benutzer. Wer es eilig hat wird schnell beladen, wer Zeit hat etwas langsamer, bekommt dafür aber einen etwas günstigeren Preis.

Die Demanderfassung erfolgt dabei z.B. über die Parameter „Energiebedarf“ und „verfügbare Zeit“. Die entsprechenden Werte können u.a. direkt am Smartphone mittels ENIO-APP eingegeben und über spezielle Preisfunktionen abgebildet werden („Wer flexibler ist, ladet günstiger“). Darüber hinaus ist die Berücksichtigung von Last- und Erzeugungsprognosen sowie Vorgaben von externen Marktteilnehmern (z.B. dynamische Bezugstarife von Energielieferant) realisierbar.

Netzanschlusskosten um bis zu 90% reduziert.

Eine Wohnhaus- oder Firmenanlage mit 30 E-Stellplätzen und Ausrüstung mit 22 kW Ladestellen benötigt ohne Steuerung eine Anschlussleistung von 660 kW. Alleine die Anschlußkosten betragen da schon rund 150,000 EUR wenn man das Glück hat, das der Trafo vor dem Haus die Leistung überhaupt schaft. Mit dem ENIO Last- und Energiemanagement kann die Anschlussleistung im Normalfall ohne Komfortverlust auf  66kW reduziert werden. Warum wir das können erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Und warum brauchen wir trotzdem keine zusätzlichen Kraftwerke

20 % mehr an elektrischer Energie ist nicht wenig. Die bestehenden Kraftwerke können aber bereits heute diese zusätzliche Energiemenge produzieren wenn diese in Zeiten geringer Auslastung durch Haushalt und Industrie geladen wird. Noch spannender aber ist, dass von der E-Mobilität vor allem erneuerbare Energiequellen profitieren und wirtschaftlich rentabler werden. In Zeiten großer Produktion (viel Wind, viel Sonne) muss Energie heute oft vernichtet werden und das kostet etwas und führt zu negativen Energiepreisen. Es ist kein Abnehmer da. Das Enio Energiemanagement bietet nun genau die Möglichkeit Fahrzeuge dann zu laden wenn viel Produktion und wenig Bedarf ist. Damit muss der Strom nicht vernichtet, sondern kann sinnvoll eingesetzt werden. Mittelfristig werden in diesen Zeiten Elektrofahrer auch den Strom kostengünstiger bekommen und das verbessert die Kosteneffizienz für Elektroautos weiter aber auch der Betreiber von PV und Windanlagen profitiert das die Negativpreise zurückgehen werden und kann wieder wieder mehr ausbauen.

 


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