ENERGIE UND LASTMANAGEMENT

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evRoaming4EU: Premiere in Dresden

Mit dem E-Auto von Wien an die niederländische Nordsee, nach Hamburg oder bis Kopenhagen fahren: Geht das? Im Projekt evRoaming4EU entstehen länderübergreifende Ladelösungen. ENIO repräsentiert Österreich – und hat gerade einen ersten Praxistest erfolgreich abgeschlossen. Dafür war ein ENIO-Forschungsauto unterwegs von Wien nach Dresden.

In Österreich sind öffentliche E-Ladestellen in den größeren Städten und entlang von Autobahnen schon weit verbreitet und viele E-Autofahrer wissen auch, welche Verträge benötigt werden, um bei einer Fahrt durch die Bundesländer die Ladestellen nutzen zu können. Was ist jedoch mit den europäischen Nachbarländern? Wie findet man dort Ladesäulen, und wie kann man dort bezahlen? Da nicht jede Autofahrt an der Grenze endet, fördert die EU-Kommission seit 2018 das Forschungs- und Entwicklungsprojekt evRoaming4EU. Ziel ist ein länder- und anbieterübergreifender Zugriff auf Ladeinfrastruktur. Die Preise und Tarife sollen transparent sein, ähnlich wie beim Daten-Roaming. Dafür wird ein offenes, unabhängiges Roaming-Protokoll eingesetzt, das sogenannte Open Charge Point Interface (OCPI). Dieses OCPI entwickeln und implementieren die Projektpartner regional und transnational. Projektpartner der Länder Deutschland, Dänemark, Niederlande und Österreich haben jetzt erste gemeinsame, länderübergreifende Praxistests gestartet, um die Alltagstauglichkeit von OCPI zu demonstrieren.

Treffpunkt auf halber Strecke

Der Praxistest sah so aus:

In Dresden betreibt der Energieversorger DREWAG/ENSO Ladesäulen, die an das IT-Backend von Stromnetz Hamburg angebunden sind. Von Wien nach Dresden sind es rund 480 Kilometer, Hamburg ist doppelt so weit entfernt. Deshalb bot sich Dresden als Zielort an, und dort als Treffpunkt die 150-kW-Ladesäule am Pirnaischen Platz. Jan Voelkel (Stromnetz Hamburg) fuhr von Hamburg nach Dresden, um das ENIO-Forschungsauto dort in Empfang zu nehmen.

Start in Wien

Markus Litzlbauer von ENIO machte sich mit einem Nissan-E-Auto samt seiner österreichischen RFID-Karte auf den Weg nach Sachsen. Die Anreise von Jan Voelkel war unspektakulär. Hamburg-Dresden im ICE, einmal umsteigen in Berlin, fünf Minuten Verspätung. Markus Litzlbauer fuhr von Wien über Brünn und Prag nach Dresden und musste dafür dreimal nachladen. Leider nicht komfortabel via OCPI-Roaming und der österreichischen RFID-Karte, aber zumindest mittels Direktbezahlung (Mobiltelefon und Kreditkarte) an den Schnellladestationen.

25 Kilometer vor Dresden wurde es aber nochmals spannend. Aufgrund der Überwindung der Berge zwischen Prag und Dresden sank die Reichweite unvorhergesehen schnell, und es war plötzlich unmöglich, die Zieladresse direkt zu erreichen. Mit einer Restreichweite von etwa 10 Kilometern konnte sich Markus Litzlbauer noch zu einer Ladestation in Pirna retten. Schlussendlich erreichte er den Pirnaischen Platz nach 10,5 Stunden und mit deutlicher Verspätung. Dann wurde es interessant: Funktioniert seine österreichische RFID-Karte an der DREWAG/ENSO-Ladesäule? Schnell wurde klar: ja, und zwar einwandfrei! Die Authentifizierung verlief erfolgreich, er konnte den Ladevorgang starten und beenden, und alle Daten wurden korrekt erfasst.

Erster Test bestanden! Nach weiteren Tests wird ENIO die RFID-Karten aller Kunden freischalten und damit die transnationale OCPI-Anbindung komplett öffnen.

Es geht weiter Das Projekt evRoaming4EU kann maßgeblich zum Erfolg eines leistungsfähigen, grenzüberschreitenden Roamings beitragen und die Elektromobilität weiter pushen. Die Projektlaufzeit endet im Juni 2020. Es ist Bestandteil des Programms ERA-NET Electric Mobility Europe. 19 europäische, nationale und regionale Regierungsorganisationen haben die Förderkooperation ERA-NET eingerichtet, um die Elektromobilität in Europa voranzutreiben. Die Initiative Electric Mobility Europe der Kooperation zielt darauf ab, über einen transnationalen Austausch von Forschung und Politik einsatzfähige Lösungen zu finden. Fördermittel für SNH kommen auch vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Ankunft in Dresden, Pirnaischer Platz
Der spannende Moment: wird die österreichische Karte angenommen?
Der Ladevorgang startet erfolgreich
Zufriedene Gesichter der evRoaming4EU-Partner
Erster Test bestanden!

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VIENNA AUTOSHOW 2020 – DIE ZUKUNFT HAT SCHON BEGONNEN

Die Neue “Superministerin” Leonore Gewessler  hat am 15.1.2020 den E-Mobilitätsbereich der Vienna Autoshow 2020 eröffnet. Gekommen ist sie elektrisch – mit der Strassenbahn – und zu Fuß. Erfreulich, dass eine Ministerin mit viel Sachverstand und Durchsetzungswillen für den Mobilitätsbereich verantwortlich zeichnet und diesen gesamtheitlich angeht. Öffis, Rad, Fußweg und dort, wo individuelle Mobilität erforderlich bleibt, das E-Mobil mit einer gut ausgebauten Infrastruktur. Ein  ganzheitlicher Ansatz. Wir freuen uns über den neuen Drive im Sinne unserer Umwelt!


Bild: BM Leonore Gewessler mit Fritz Vogel GF, der ENIO im Jänner 2020

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Grenzenloses Laden

Grenzenloses Laden in Europa kommt!

Am 4.10.2019 war das offizielle Release der Version 2.2 für das offene und unabhängige Roaming-Protokoll OCPI. Dies soll den EV-Markt vereinfachen, standardisieren und harmonisieren.

Mit dieser OCPI-Version können Betreiber und Diensteanbieter den Zugang zur Ladeinfrastruktur verbessern, mit besseren Informationen zu Standort, Verfügbarkeit und Ladekosten und mit mehr Transparenz der Transaktionen. Ein direkter Vorteil für EV-Fahrer.

Mit dieser Version sind Verbesserungen gegenüber der Testversion RC2 abgeschlossen:
Unterstützung für intelligentes Laden
Verbessertes CDR-Modul für Abrechnungszwecke und für Echtzeit-Transaktionsinformationen an EV-Fahrer
Verbesserte Verbindung zu Hubs und Unterstützung für mehrere Rollen und Aggregatoren
Signierte Zählerwerte in CDRs unterstützen Eichrecht / Eichgesetz

Diese Version wird auch besser implementiert. Swagger-Dateien werden in ein paar Wochen verfügbar sein. Treten Sie der Community bei, um die neuesten Informationen zu erhalten, sobald diese verfügbar sind.

Download-Link OCPI 2.2



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IAA 2019

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Automatisches Andocken von E-Fahrzeugen

ENIO präsentierte auf der IAA 2019 gemeinsam mit dem Partner Secar eine durch seine Einfachheit überzeugende  Neuheit für das benutzerfreundliche, automatisierte „Anstecken“ zum Laden von E-Fahrzeugen. Einfaches Andocken an der Ladestelle mit Stil.

e-dock vereint die Vorteile von ENIO’s automatischem Andocken an Ladestellen mit dem eleganten und ökologischen Konzept von Secar‘s e-Port. Die beiden österreichischen Unternehmen ENIO und Secar treten gemeinsam an, die Elektromobilität noch schöner, einfacher und ressourcenschonender zu machen. Innovation aus Österreich.

ENIO ist in der Elektromobilität durch seine Software zur Steuerung von Elektro-Ladestellen bekannt und mit dieser europaweit vertreten. Über das Steuern und von Ladestellen hinaus, beinhaltet das Angebot von ENIO auch die Abrechnung und das Energie- und Lastmanagement. Vorhandene erneuerbare Energie-Ressourcen sollen bestmöglich genutzt werden. Mit diesem Anspruch begleitet ENIO seit Jahren große und kleine Kunden, wie die Deutsche Telekom AG mit seinem „getcharge“ Service und Comfortcharge, Kommunen und weitere Unternehmen.

Der e-port Hersteller Secar aus Hönigsberg bei Mürzzuschlag/Stmk. Integriert die ENIO-Innovation eniDock in sein Sonnenenergie-Carport und schafft damit ein umweltfreundliches Gesamtsystem zu e-Ladung. Kabelsalat ist damit Vergangenheit. Gemeinsam präsentieren ENIO und Secar das neue Produkt auf der IAA.

Beliebt waren die Live-Demos am Stand:

Impressionen vom Gruppenstand der Advantage Austria


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SO DICKE KABEL GIBT ES NICHT

… und brauchen wir auch nicht

ENIO hat gemeinsam mit der TU Wien einen Tag für Spezialisten der E-Mobilität gestaltet. Lösungswege zur Überwindung von, auf den ersten Blick, hohen Hürden der Errichtung, des Betriebes und der Energieversorgung der Ladeinfrastruktur wurden aufgezeigt.

Der Kurier war bei der ENIO Veranstaltung an der TU zum Thema Elektroladen mit dabei. Maria Brandl vom Kurier hat sehr pointiert die Vorträge des Tages zusammengefasst.

Die Vorträge der Veranstaltung zum Nachlesen finden sie auch hier

https://motor.at/e-mobility/e-mobilitaet-ladeinfrastruktur-enio/400367444


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ENIO bei der VIENNA AUTOSHOW 2019

Großer Andrang in der E-Mobility Area bei der Vienna Autoshow 2019 von 11. bis 13. Jänner 2019

Neben leistungsfähigen eleganten E-Fahrzeugen in allen Fahrzeugklassen unterschiedlicher Hersteller präsentierte die diesjährige Vienna Autoshow erstmals auch umfassende Möglichkeiten der Infrastruktur. Dr. Reiner Strom, Facharzt für optimale Ladung und Mag. Einfach Laden, Hausstrom- Tankstellenbesitzer von ENIO waren mit dabei und durften viele Kunden die Möglichkeiten der E-Ladeinfrastruktur für den Privaten, fürs Gewerbe und Ladestellenbetreiber zeigen. Danke für Ihr Kommen.



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FULL OF POWER – DIE ZUKUNFT FÄHRT ELEKTRISCH

Sehr großes Interesse fand unsere Veranstaltung am 19. November an der TU Wien, moderiert von Maria Belohaubek der Marketingleiterin von ENIO 

Gediegenes Ambiente im Festsaal der TU Wien

Univ. Prof. Wolfgang Gawlik TU Wien – Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe

Univ.Prof. Wolfgang Gawlik stellte als Hausherr die E-Mobilitätsaktivitäten des Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe vor. Sein besonderes Augenmerk galt es Ladezeiten in Kontext der Energiemenge zu setzen und eine ganzheitliche Betrachtung der Energieproduktion zu zeigen. 

MMag Alexander Decker, Geschäftsführer der COMFORTCHARGE GmbH, einem Unternehmen der deutschen Telekom AG präsentierte die Pläne seines Unternehmens eine dichte öffentliche Infrastruktur mit über 15.000 Ladestellen in den kommenden Jahren zu errichten. “Wir haben alle Voraussetzungen und Partner um dafür erfolgreich zu sein”.

Alexander Decker – COMFORTCHARGE

 

“Wir brauchen um 50 TWh jährlich weniger Energie wenn wir alle derzeit fossilen PKWs und LKWs elektrifizieren” so Fritz Vogel GF von ENIO  “und selbst die Produktion der benötigten elektrischen Stroms bereitet uns kein Kopfzerbrechen, allerdings nur dann, wenn wir es richtig machen”. Richtig machen bedeutet dabei gesteuerte Ladung im Einklang mit der Produktion, den Netzen und vor allem erneuerbaren Energien.

Wie das in der Praxis auch gehen wird zeigten Markus Litzlbauer, Energieexperte, und Franz Schodl, Geschäftsführer der ENIO auf.

Franz Schodl – ENIO neben Kaiser Franz I.

Als feierlicher Höhepunkt fand im Rahmen der Veranstaltung auch das österreichische Kick-off des europaweiten F&E-Projektes “evRoaming4EU” zur Förderung des grenzenlosen Ladens statt. ENIO bildet dabei gemeinsam mit Unternehmen aus Deutschland, den Niederlanden und Dänemark das Projektteam. Roland Ferwerda der internationaler Projektleiter  des Projektes und Managing Direktor der NKL Niederland zeigte die Brückenfunktion des Projektes für reisende ElektromobilistInnen auf. In einem symbolischen Akt an der auch Lukas Bauer, Head of Partner Management von has-to-be als lokaler Projektpartner teilnahm wurden Bänder, diesmal nicht zerschnitten, sondern geknüpft. 

Fritz Vogel, Maria Belohaubek, Roland Ferwerda, Markus Litzlbauer, Lukas Bauer

Diskussionsfreudiger Ausklang bei vollbiologischem Buffet

Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für Ihr Kommen und freuen uns bereits auf unser nächstes Treffen

Fritz Vogel & Franz Schodl

Geschäftsführer der ENIO GmbH

 

 

 

 

 

 

 

 


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E-MOVE 360 MÜNCHEN 2018

Tags : 

Danke allen Besuchern auf der e-move 360° 2018 in München. 1000 mal gefilmt und fotographiert unser neuer docking Mechanismus.

 

 


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